Die Nintendo Switch 2 muss für die EU neudesignt werden!
Aufgrund von EU-Verbraucherschutzgesetzen muss Nintendo eine überarbeitete Version der Switch 2 designen. Damit kann der Akku selbstständig getauscht und muss nicht extra eingeschickt werden.
EU-Verordnung
Mit Unionen ist nicht zu Spaßen. Mit der EU-Verordnung 2023/1542 wird der Lebenszyklus von Batterien geregelt. Es herrscht die Pflicht nachhaltig und transparent herzustellen. Deshalb muss Nintendo mit einer überarbeiteten Version der Switch 2 dafür sorgen, dass der Akku selbst vom Verbraucher ausgetauscht werden kann. Hersteller von tragbaren, elektronischen Geräten sind ab Februar 2027 verpflichtet, dass Batterien problemlos ausgetauscht werden können.
Was verändert sich noch an der Switch 2?
Während die aktuelle Switch 2, ähnlich zum Vorgänger, einen fest verbauten Akku hat und deshalb ein neues Design entwickelt wird, werden noch weitere Teile der Konsole verändert: das Design der Joy-Con 2. Denn auch die Controller tragen Akkus in sich und müssen ohne Werkzeug zu tauschen sein. Die Mühe wird sich Nintendo aber nicht umsonst machen, nachdem man ein Neudesign gemacht hat, will man mehr Konsolen denn je in der EU verkaufen.
Warum das Ganze?
Eine gute Sache. Die Initiative nennt sich „Right to Repair“ und ist zwingend für alle Hersteller. Damit sollen Verbraucher ihre elektronischen Geräte selber warten können. Und besonders Verschleißteile wie Batterien, sollen wieder austauschbar sein. Im momentanen Design der Switch 2, kommt man fast unmöglich an den Akku. Und wenn, dann ist dieser auch noch verklebt. Mit dieser Änderung verlängert sich die Lebensdauer der Konsole, die Reparaturkosten fallen und es gibt weniger Elektroschrott. Ziel ist damit die Umwelt weniger zu belasten und auch die Rohstoffversorgung zu sichern.
Was passiert im Rest der Welt
Während Europa eine Sonderversion bekommt, dürfte das alte Design noch in Japan und den USA bleiben. Es könnte natürlich genauso passieren, dass die Welt mitzieht und dort für ähnliche Gesetze sorgt. Es können aber auch die Kunden den Herstellern Druck machen. Hoffen wir, dass sich auch international die Welt zum Besseren verändert.
Quelle: nikkei.com


