Zentralrat der Juden unterstützt Israels Vorgehen gegen Iran
Der Zentralrat der Juden hat sich deutlich hinter die Angriffe Israels auf den Iran gestellt. Laut Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats, sei die Militäraktion ein notwendiger Schritt zur Sicherung der Existenz Israels.
Neben der Solidaritätsbekundung forderte Schuster die deutsche Bundesregierung auf, ebenfalls klar Position im aktuellen Konflikt zu beziehen und die Unterstützung für Israel zu signalisieren. In seiner Stellungnahme betonte Schuster, dass der Iran als Drahtzieher hinter zahlreichen terroristischen Aktivitäten gegen Israel fungiere.
Die Regierung in Teheran habe sowohl den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 als auch die Aktivitäten der Huthis im Jemen maßgeblich unterstützt. Dies sei eine Bedrohung, die nicht ignoriert werden könne. Besonders besorgniserregend ist für Schuster die Aussicht, dass der Iran kurz vor der Vollendung einer eigenen Atombombe steht.
Dies sei ein Szenario, das trotz erheblicher internationaler Bemühungen in den letzten Jahrzehnten nun zur Realität werden könnte. Angesichts dieser Bedrohung sollte die internationale Gemeinschaft auf Ratschläge an Israel verzichten. Schuster warnte zudem vor möglichen antisemitischen Demonstrationen als Reaktion auf die Ereignisse.
In der Nacht zuvor hatte Israel den Iran angegriffen, woraufhin die islamische Republik mit einem Gegenschlag reagierte.

