ZDF kehrt 2027 zur Tour de France zurück: Ein Schritt in die Zukunft des Radsports
ZDFs Rückkehr zur Tour de France
Das ZDF wird im Jahr 2027 nach einer mehrjährigen Auszeit wieder in die Live-Berichterstattung der Tour de France einsteigen. Der letzte Auftritt des öffentlich-rechtlichen Senders bei dieser bedeutenden Radsportveranstaltung liegt bereits seit 2011 zurück, als man aufgrund der Dopingproblematik die Übertragungen einstellte.
Die Rechteagentur SportA hat nun für ARD und ZDF einen Vertrag mit der Amaury Sport Organisation (ASO) bis einschließlich 2028 abgeschlossen. Diese Vereinbarung könnte nicht nur das Zuschauerinteresse an der Tour de France steigern, sondern auch die Attraktivität des Standorts Deutschland für Sportveranstaltungen erhöhen.
ARD und ZDF: Eine lange Tradition
ARD und ZDF haben in der Vergangenheit viele Jahre abwechselnd die Etappen der Tour de France übertragen. Nach einer Reihe von Dopingfällen entschieden sich die Sender, die Übertragungen einzustellen, mussten jedoch aufgrund bestehender Verträge bis 2011 weitersenden. Die ARD kehrte 2015 in die Berichterstattung zurück und sendet seither parallel zu Eurosport, der einen langfristigen Vertrag mit der ASO hat.
Erweiterte Rechte und neue Möglichkeiten
Die aktuelle Vereinbarung umfasst neben der Tour de France und der Tour de France Femmes auch Rechte für die Live- und Nachverwertung anderer bedeutender Radveranstaltungen, darunter die Deutschland Tour, die Cyclassics Hamburg und einige klassische Rennen wie Paris-Roubaix. Diese Diversifizierung der Übertragungsrechte könnte ARD und ZDF in die Lage versetzen, ihr Sportportfolio attraktiver zu gestalten und somit den Shareholder Value zu steigern.
Die Deutschland-Tour, die vom 20. bis 23. August 2023 stattfinden wird, wird von ARD und ZDF abwechselnd übertragen. Diese erneute Fokussierung auf Radsport könnte nicht nur das Zuschauerinteresse erhöhen, sondern auch neue Sponsoring-Möglichkeiten für Unternehmen schaffen, die in diesem Bereich investieren möchten.

