Drei Familiengeschichten in historischen Romanen
Wenn die große Liebe den dunklen Seiten des Lebens begegnet und die Fassade der Harmonie bröckelt

Ilmenau, 26.05.2026 (lifePR) - Ernst Luger aus Feldkirch in Österreich widmet sich in seinen Romanen Familien- und Gesellschaftsbeziehungen auf dem Hintergrund historischer Entwicklungen und Ereignisse. Er war in einem technischen Beruf tätig. In einer Lebenskrise hatte er zur Schriftstellerei gefunden und dabei festgestellt: Schreiben macht sensibel für intensives Empfinden und ungewohnte Sichtweisen und befreit von sturen Gedankenmustern. Natürlich will er seine Leserschaft unterhalten, aber auch zum Nachdenken bewegen. Nach zwei Kurzgeschichten-Bänden sind drei lesenswerte Romane entstanden, die einen Rückblick in das 19. und 20. Jahrhundert eröffnen.
„Der Fluch des Anerben“ (ISBN 978-3-95716-395-0) entführt die Lesenden in das Landleben Österreichs im ausgehenden 19. Jahrhundert: Das Schicksal zweier Brüder, die als Erben ihres Hofes in einen Familienkonflikt geraten und die eingebunden sind in die Traditionen und sozialen Netze ihres kleinen Dorfes. Wer wird der neue Besitzer des Unterauhofs? Die Last des Anerbenrechts zwingt einen der beiden Jungbauern-Brüder, den Traum vom Leben auf dem Land aufzuben. Ernst Lugers historischer Roman spürt den emotionalen Turbulenzen nach, die entstehen, wenn Tradition und harte Realität aufeinandertreffen, wenn die große Liebe den dunklen Seiten des Lebens begegnet und die Fassade der Harmonie zu bröckeln beginnt.
In dem Roman „Gigagampfa“ (ISBN: 978-3-95716-391-2) greift Luger die Verfolgung jüdischer Menschen im Nationalsozialismus auf. Bäckermeister Friedrichs Plan war auf keinen Fall die Trennung von seiner Familie, im Gegenteil: Er hatte noch viel vor mit vertrauten Menschen in seiner angestammten Heimat. Dann kam das Großdeutsche Reich und in seinem Leben blieb kein Stein auf dem anderen. Auf dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs wächst die Angst vor dem Dienst an der Kriegsfront, wie auch vor Deportation in eines dieser KZs. Ernst Luger hat in einer fiktiven, aber auf realen Zusammenhängen basierenden Handlung einen Familienroman über die Kriegsfolgen geschaffen, die zu Desertation und Migration führen. Der Titel, ein Dialektwort für eine Wippschaukel oder ein Schaukelpferd, umschreibt das abrupte Auf und Ab eines Lebensweges: Nach jedem Aufstieg kommt zwingend ein Abstieg und umgekehrt.
Zuvor schon wurde der Roman „Fetzenimperium“ (ISBN 978-3-95716-381-3) veröffentlicht, eine Familiensage um einen Großindustriellen. Alles dreht sich um Reichtum, Disziplin, Herrschaft, Erbschaftsstreit und dem harten Weg, die Fesseln einer herzlosen Vergangenheit zu lösen. Nach dem Tod des tyrannischen Familienpatriarchen müssen sich sein Sohn und seine Tochter, die längst der Familie entfremdet sind, erneut mit ihrer Beziehung und dem Unternehmen auseinandersetzen. Während die Geschwister sich über ihr Erbteil streiten, müssen sie schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass ohne Zusammenhalt in der Familie und Hilfe von Freunden nichts weitergeht und der endgültige Bruch droht.
Alle Bücher sind gedruckt und als E-Book erhältlich und können über den Buchhandel oder direkt über die Webseite des Verlags verlag-kern.de bezogen werden.

