Zaghafter Optimismus im deutschen Maschinenbau

Deutschlands Maschinenbauer blicken nach einem Jahr des stillen Stillstands wieder mit verhaltener Zuversicht in die Zukunft. Nach drei Jahren des Rückgangs verzeichnete die Branche im Jahr 2025 ein Nullwachstum der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr, preisbereinigt und damit unter realistischer Betrachtung. Dies berichtet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) aus Frankfurt.
Dank einer stabilen Nachfrage aus den Ländern der Eurozone konnten die deutschen Maschinenbauer Verluste im Inland und bei außereuropäischen Handelspartnern kompensieren. Unter diesen Vorzeichen zeigt sich allmählich ein wenig Optimismus.
„Die Anzeichen für eine Stabilisierung des Marktes für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland mehren sich“, erklärte VDMA-Chefökonom Johannes Gernandt. Vor allem die Zunahme von Aufträgen im letzten Quartal des Jahres spiegelt diesen Trend wider. Zwischen Oktober und Dezember erzielte das Geschäft mit dem Ausland reale Zuwächse von drei Prozent. Angesichts dieser Entwicklung hält der Verband an seiner vorsichtigen Prognose für 2026 fest, die ein moderates Produktionswachstum von real einem Prozent vorsieht.
- VDMA

