Wie CBD zur Gesundheit beitragen kann  

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CBD als Booster für die Psyche

Es ist in aller Munde und wird immer häufiger verwendet. Die Rede ist von Cannabidiol, kurz CBD, einem Extrakt der Hanfpflanze, was ohne high-machendes THC auskommt. Doch worauf beruht die Wirksamkeit des Cannabidiols, die sich schon in verschiedenen Bereichen nachweislich gezeigt hat? Es ist vor allem die Stimulation des Endocannabinoid-Systems, die für die Wirkung entscheidend ist. Wogegen CBD eingesetzt wird und welche Vorteile es bringt, erklärt der folgende Ratgeber.

 

CBD Öl wird bei Erkrankungen der Psyche immer häufiger eingesetzt und das nicht nur in Eigenregie durch den Patienten. Mehr und mehr Ärzte setzen auf die Wirksamkeit des Cannabinoids und auch die Wissenschaft hat Feuer gefangen. Immer mehr Studien belegen klar den Effekt von cannabisgestützten Therapien bei der Behandlung von Angststörungen, Depressionen, aber auch ADHS und anderen seelischen Erkrankungen. Auch im Bereich der Schizophrenie ist die Anwendung von CBD bereits durchgeführt worden.

CBD ist in der Lage das Endocannabinoid-System des Körpers zu triggern und anzuregen. Dessen Funktionsweise ist entscheidend für die seelische Gesundheit. Eine Unterfunktion oder auch eine Fehlfunktion kann zur Folge haben, dass zu wenig Dopamin und Serotonin produziert werden, beides essenzielle Botenstoffe, die gegen Depressionen und andere Erkrankungen der Seele schützen.

Und auch bei Stress hat sich die Anwendung von CBD bereits bewährt. Oxidativer Stress, der vor allem als negativer Stress bekannt ist, kann den Körper dauerhaft krank machen. Ein überaktiver Sympathikus gehört zu den Hauptauslösern von Stress. Durch eine Beruhigung des Sympathikus und eine gleichzeitige Aktivierung des Parasympathikus ist es möglich, Stress vorzubeugen und für mehr Entspannung zu sorgen.

CBD bei akuten und chronischen Schmerzen

Als Mittel gegen Schmerzen hat sich CBD bereits häufig bewährt. Bei akuten Schmerzen kommt es stark auf das CBD-Öl an, ob eine direkte Wirkung erzielt werden kann. Ein gut lösliches Produkt mit hoher Bioverfügbarkeit kann in der Lage sein, milde Kopfschmerzen als Beispiel zu lindern. Vor allem bei der Behandlung chronischer Schmerzen steht CBD jedoch im Fokus. Ein chronischer Schmerz entsteht oft durch die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses.

Hat beispielsweise das Kniegelenk aufgrund einer langwierigen Entzündung immer wieder zu Schmerzen geführt, entsteht ein Gewöhnungsmechanismus. Das Knie sendet über die Nerven immer wieder die gleichen Impulse in Richtung Gehirn und dieses löst dann den Schmerzreiz aus. Das kann entstehen, obwohl der Grund für die Schmerzen objektiv nicht mehr vorhanden sind. Es handelt sich hierbei nicht um eingebildete Schmerzen, sie werden von den Betroffenen tatsächlich wahrgenommen.


Das Schmerzgedächtnis überträgt die Reize so, als wäre der Auslöser noch vorhanden. Durch die Einnahme von CBD ist es möglich, das Schmerzgedächtnis zu löschen und auf den Nullstatus zu setzen. Auf diese Weise wird eine neue Verbindung zwischen auslösendem Reiz und Gehirn geschaffen und der Körper bewertet die Situation neu. Ist nun kein auslösender Schmerzreiz mehr vorhanden, gibt das Gehirn auch keine Schmerzimpulse mehr weiter. Chronische Schmerzen können mittels CBD daher sehr häufig beeinflusst werden.

Mit CBD gegen Entzündungen

Einer der Hauptgründe für die Einnahme von CBD sind Entzündungen, die überall im Körper auftreten können. CBD-Öl hat sich in mehreren Untersuchungen bereits als wirksam gegen Entzündungen und insbesondere gegen chronische Entzündungen gezeigt. Der Grund für die Wirkung ist, dass die Enzyme COX1 und COX2 durch die Einnahme von CBD gehemmt werden können. diese beiden Enzyme entwickeln Botenstoffe, die eine Entzündung befeuern. Dazu gehören Leukotriene und Prostaglandine. Das CBD-Öl bekämpft die Entzündung nicht selbst, sondern regt den Körper dazu an, weniger Entzündungsbotenstoffe zu produzieren.

Durch die gleichzeitige Wirkung gegen Schmerzen kann CBD insbesondere bei chronischen Gelenksentzündungen ein bewährter Helfer gegen den Schmerz sein.

CBD macht nicht abhängig und high

Auch Cannabis hat in zahlreichen Studien seine Wirksamkeit bei verschiedenen Beschwerden belegt. Der Nachteil von medizinischem Cannabis ist, die mit der Anwendung einhergehende Veränderung der Wahrnehmung. Der „High-Effekt“ tritt durch den Wirkstoff THC auf, der zu den psychogenen Substanzen zählt. Dieser High-Effekt wird bei der Einnahme von CBD nicht ausgelöst, da der THC-Gehalt unter 0,2 % in der EU liegen muss. Die positive Wirkungsweise der Cannabinoide kann aber auch ohne Rausch erzeugt werden, daher ist CBD derzeit in aller Munde. 
Selbst Prominente schwören darauf und investieren sogar mit großen Summen in die Erforschung und Entwicklung der CBD-Produktion. Und nicht nur Naturheilkundler, sondern auch Schulmediziner erkennen das potenzial der Hanfpflanze immer häufiger vorbehaltlos an.


Es hat viele Gründe, warum auch in der Politik immer wieder Debatten über die Legalisierung von klassischem Cannabis angestoßen werden. Selbst das als Rauschmittel deklarierte Marihuana hat einen deutlichen Gesundheitseffekt und wird sogar stellenweise, bei chronischen und schwer behandelbaren Erkrankungen, von den Krankenkassen finanziert. Hierfür ist allerdings ein langwieriger Antragsprozess erforderlich. Da ist es von Vorteil, dass CBD nicht nur legal, sondern auch schnell und komfortabel online bestellt werden kann.


Bei regelmäßiger Einnahme von CBD ist nach rund vier bis sechs Wochen mit einer dauerhaften Wirkung zu rechnen. Entspannung, leichte Schmerzlinderung und bessere Stimmung machen sich allerdings meist schon nach der ersten Einnahme in der richtigen Dosierung bemerkbar.

CBD / Heilwirkung
05.12.2021 · 11:31 Uhr
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