Weniger Geld für alte iPhones: Darum hat Apple die Trade-In-Preise gesenkt

• Gekürzte Preisnachlässe für Apples Trade-In-Programm
• Insider verraten: Apple ist nicht schuld
• Viele Apple-Produkte betroffen

Seit einiger Zeit hat Apple schon mit einem schwachen iPhone-Geschäft zu kämpfen. Immer mehr Menschen haben keinen Anreiz, sich das neueste Modell zu kaufen, und verbleiben bei ihrem alten. Um dem entgegenzuwirken, führte der iKonzern das Trade-In-Programm ein, im Rahmen dessen Kunden ihr altes Modell gegen ein neues eintauschen und dafür einen Preisnachlass erhalten. Nun aber hat Apple die Preise für Altmodelle gesenkt. Welche Gründe dahinter stecken, will Forbes erfahren haben.

"Apple legt die Preise nicht selbst fest"

Und zwar von zwei Insidern. Diese verrieten gegenüber dem Wirtschaftsmagazin, dass Apple die Preise für Altgeräte nicht selbst festlegte, sondern zwei Drittanbieter dafür verantwortlich seien. "Apple kauft die Geräte für Drittanbieter", äußert einer der Unternehmensmitarbeiter. Diese schicke der Konzern "am Ende des Tages an zwei unterschiedliche Unternehmen", von denen eines High-End- und das andere Low-End-Produkte kaufe. Der Kundenservice wurde dazu angeordnet, dies den Kunden gegenüber zu offenbaren, sollte jemand danach fragen.

Und welche Gründe haben Drittanbieter, die Preise für alte Geräte zu senken? "Die Leute bringen wiederholt iPhones mit eingebauten herstellerfremden Teilen", die den Wert der Geräte reduzierten, so der Insider. Apple hätte keine Kontrolle über die Preisgebung, wenn Kunden iPhones bringen, deren ursprünglich originale Unternehmensteile durch andere, weniger werte Teile von Drittanbietern ersetzt wurden. Beispiele hierfür sind die Bildschirm- oder Batterieersetzung.

Auch andere Apple-Produkte betroffen

Auf Anfrage von Forbes bestätigte Apple diese Information, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Ferner äußerte der Konzern, dass die Preisanpassungen nicht nur in den USA, sondern auch weltweit durchgeführt wurden. Wirft man einen Blick auf den Online-Shop des Unternehmens, stellt man zudem schnell fest, dass nicht nur iPhones, sondern auch eine Reihe weiterer Produkte betroffen sind - so auch iPads, Apple Watches und Mac-Computer.

Für 2020 gibt es von Seiten des Konzerns zumindest eine gute Nachricht: Trotz zahlreicher neuer Ausstattungen und Funktionen wie 5G oder der 3D-Kamera werde es keine großen Verteuerungen für die neuesten iPhones geben. Man darf gespannt sein.

Ausland
[finanzen.net] · 28.01.2020 · 03:11 Uhr
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