Wendepunkt in der US-Russland-Politik: Trumps Geduld mit Moskau erschöpft
US-Präsident Donald Trump hat nach Aussagen seines Außenministers einen Kurswechsel in der Ukraine-Politik eingeschlagen. Nach diplomatischen Geduldsspielen, von denen er sich einen Durchbruch erhoffte, sah sich Trump aufgrund einer drohenden Eskalation gezwungen, seine Haltung gegenüber Moskau zu überdenken. Besonders besorgniserregend sei die rekordverdächtige Anzahl nächtlicher Angriffe sowie die Verletzung von Lufträumen durch Drohnen und Flugzeuge aus Russland. Um einer weiteren Eskalation entgegenzuwirken, stehen wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland im Raum. Zudem erwägen die USA, ihre militärische Unterstützung für Kiew auszuweiten. Trump habe laut seinem Außenminister Rubio 'echte Optionen' in der Hand und sei bereit, bei anhaltender Aggression Russlands entsprechend zu handeln.
Trotz seines unermüdlichen Einsatzes für den Frieden sei die Geduld des US-Präsidenten nicht endlos. Diese Kehrtwende Trumps wurde nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bekannt, in dem Trump Russland als schwach bezeichnete und der Ukraine Siegchancen mit Hilfe westlicher Verbündeter zusprach. Der Austausch fand am Rande der UN-Generaldebatte statt und wurde von Trump auf der Plattform Truth Social thematisiert.

