Weihnachtliche Preisschwankungen: Einkauf bleibt herausfordernd
Weihnachten steht vor der Tür und mit jedem Tag wird der Einkaufszettel für das Festmahl länger. Wie die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, haben sich die Preise für einige Lebensmittel im Vergleich zu Vorjahr erheblich verändert.
Besonders beim Backen von Weihnachtsplätzchen müssen Verbraucher in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Der Preis für Butter stieg um beachtliche 39 Prozent. Auch bei süßen Zutaten wie Mandeln und Kokosraspeln gab es moderate Preissteigerungen von 3,8 Prozent, während Vollmilch und Eier um 3,5 beziehungsweise 1,3 Prozent teurer wurden.
Interessanterweise hat sich der Preis von Zucker um 23 Prozent verringert, ebenso sind Weizenmehl und Marmeladen günstiger geworden. Rinderrouladen und -lenden verteuerten sich um 5,2 Prozent, und auch Schweinebraten verzeichnete einen Preisanstieg von 1,7 Prozent.
Auf der anderen Seite hat sich der Preis für Kasseler und anderes Schweinefleisch leicht entspannt, genauso wie für Kartoffeln und Gurken, deren Preisumbruch bei beachtlichen 22 Prozent liegt. Für das bei vielen beliebte Raclette steht eine Verteuerung bevor: Paprika kostet 9,6 Prozent mehr, Tomaten und Champignons stiegen um rund 4 Prozent im Preis.
Aufatmen können hingegen Käufer von Zwiebeln und Knoblauch, die mit einem Preisrückgang von mehr als 9 Prozent aufwarten. Erfreulicherweise hat sich die allgemeine Teuerungsrate bei Lebensmitteln abgeschwächt. Die Preise lagen im November nur noch 1,8 Prozent höher als Ende 2023.
Überraschend teuer sind jedoch Süßigkeiten: Eigenmarken-Weihnachtsmänner haben um bis zu 50 Prozent angezogen, während der Preis für Lindt-Produkte um 7 Prozent erhöht wurde. Auch die Preise für Dominosteine und Lebkuchenherzen stiegen merklich an.

