Weihnachten bei DHL: Saisonkräfte, Lieferfahrzeuge und hohe Erwartungen
Deutschlands führender Paketdienstleister DHL hat entschlossen auf die Anforderungen der bevorstehenden Weihnachtszeit reagiert: Rund 10.000 Saisonkräfte wurden eingestellt und 11.000 zusätzliche Fahrzeuge angemietet, um den erwarteten Paketansturm zu bewältigen. Diese Maßnahmen entsprechen dem Niveau des Vorjahres, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte.
Im Zentrum dieser Betriebsamkeit stehen die besonders kaufstarken Monate November und Dezember. Online-Shopping-Events wie der Black Friday und die letzten Tage vor Weihnachten kurbeln das Geschäft kräftig an. Die Verträge für die Saisonkräfte sind befristet und erstrecken sich vom Spätsommer bis zum Ende des Jahres oder teilweise bis in den Januar hinein, um auch die Retouren abzuwickeln. Besonders motivierte und erfolgreiche Saisonkräfte haben sogar die Chance, dauerhaft übernommen zu werden.
DHL, das in Deutschland pro Arbeitstag durchschnittlich 6,7 Millionen Pakete befördert, erwartet während der Vorweihnachtszeit an ausgewählten Spitzentagen nahezu eine Verdoppelung dieses Volumens. Im letzten Jahr wurden an solchen Tagen bis zu 12 Millionen Sendungen bearbeitet. Insgesamt plant DHL an besonders geschäftigen Tagen etwa 14.800 Lieferfahrten, was eine signifikante Steigerung von 5.000 Touren gegenüber normalen Tagen darstellt.
Die Konkurrenz schläft nicht: Auch andere Anbieter wie GLS haben angekündigt, verstärkt in zusätzliche Arbeitskräfte und Fahrzeuge zu investieren, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. DHL ist mit mehr als 40 Prozent Anteil Marktführer in Deutschland, gefolgt von Amazon mit einem Marktanteil von über 15 Prozent. DPD, Hermes, GLS, UPS und Fedex folgen mit jeweils weniger als 15 Prozent Marktanteil.
Um sicherzustellen, dass die Weihnachtsgeschenke pünktlich unter dem Baum liegen, empfiehlt DHL, Sendungen bis spätestens 20. Dezember aufzugeben, während GLS den 19. Dezember als Stichtag angibt.

