Washington ruft den Notstand aufgrund von Abwasserkatastrophe aus
Die Bürgermeisterin von Washington, Muriel Bowser, hat nach einem umfangreichen Leck in einer Abwasserleitung den Notstand ausgerufen und sich hilfesuchend an die Bundesregierung gewandt. Um den finanziellen Druck auf die Hauptstadt zu mindern, fordert sie von US-Präsident Donald Trump die Ausrufung des Katastrophennotstands. Mit diesem Schritt könnte Washington auf Bundesmittel zugreifen und die angefallenen Kosten für Reparaturen und Einsatzkräfte abdecken lassen.
Das Problem begann Mitte Januar, als im benachbarten Maryland eine Leitung brach und enorm viel Abwasser ungehindert in den Potomac River strömte. Der Wasserversorger schätzt, dass mehr als 757 Millionen Liter Abwasser in den Fluss gelangten. Seit dem 9. Februar ist das Leck zwar gestopft, aber die Reparaturen werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die gute Nachricht: Das Trinkwasser war und ist nicht gefährdet.
Präsident Trump hat bereits zur umgehenden Problembehebung aufgerufen und die betroffenen Gebiete Maryland, Virginia und den District of Columbia auf ihre Verantwortlichkeit hingewiesen. Sollte die Situation weiterhin unkontrollierbar bleiben, sieht Trump es vor, dass er formell um Unterstützung gebeten wird.

