Warnstreik der Lufthansa Technik-Beschäftigten soll den Flugbetrieb nicht beeinträchtigen
In einer aktuellen Entwicklung im Tarifkonflikt mit dem Lufthansa Bodenpersonal, hat die Gewerkschaft Verdi zu einem mehrtägigen Warnstreik im Technik-Sektor der Fluggesellschaft aufgerufen. Der Streik, der heute beginnt und bis zum Freitag andauern wird, sieht das Personal der Lufthansa Technik, Lufthansa Aviation Training sowie Lufthansa Technical Training aktiv beteiligt. Zusätzlich werden Mitarbeiter der Lufthansa Technik Logistik und Lufthansa Technik Logistik Services je nach Standort in die Streikmaßnahmen einsteigen. Verdi hat allerdings betont, dass Passagierflüge hiervon nicht betroffen sein sollen, womit weitaus weniger Beeinträchtigungen als bei früheren Streiks zu erwarten sind.
Die Fluggesellschaft Lufthansa zeigt sich zuversichtlich, dass der Einfluss des Streiks auf den Flugbetrieb minimal bleiben wird, rät Passagieren jedoch dazu, den Flugstatus regelmäßig zu prüfen. Obwohl der heutige Flugbetrieb wahrscheinlich nicht beeinträchtigt wird, befinden sich die Auswirkungen für Donnerstag und Freitag noch in der Bewertung.
In der Vergangenheit führten die von Verdi organisierten Warnstreiks zu zahlreichen Flugausfällen. Nach intensiven Verhandlungen hatte die Lufthansa ein verbessertes Angebot unterbreitet, welches von Verdi jedoch als nicht ausreichend kritisiert wurde. Dieses Angebot beinhaltete eine vorgezogene Gehaltserhöhung und eine schneller auszuzahlende Inflationsprämie. Verdi bemängelt jedoch, dass das verbesserte Angebot immer noch wesentliche Forderungen nicht erfüllt – insbesondere betrifft dies die Kernforderung einer substantiellen Gehaltserhöhung. Mit der Ausweitung der Laufzeit auf 28 Monate wird zudem eine zusätzliche Hürde gesehen.
Verdi bleibt bei der Forderung nach einem schnellen Abschluss des Tarifkonfliktes und betont die Notwendigkeit einer baldigen Rückkehr an den Verhandlungstisch. Sollte die Lufthansa keine Konzessionen eingehen, könnten zukünftige Streikmaßnahmen auch Passagiere beeinflussen. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Parteien ist für den 13. und 14. März angesetzt. (eulerpool-AFX)

