Volvo Cars überrascht mit Gewinnzuwachs – Sparprogramm zeigt Wirkung
Volvo Cars, der schwedische Automobilhersteller unter der Kontrolle chinesischer Eigentümer, hat im dritten Quartal ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt. Trotz eines Umsatzrückgangs um sieben Prozent auf rund 86 Milliarden schwedische Kronen konnte das Unternehmen seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um elf Prozent auf 6,4 Milliarden Kronen (ca. 585 Millionen Euro) steigern. Diese Entwicklungen kommen unerwartet und übertreffen deutlich die Prognosen der von Bloomberg befragten Analysten.
CEO Hakan Samuelsson, der seit April im Amt ist, verfolgt das Ziel, die Rentabilität durch Kostensenkungen zu erhöhen. Geplant ist der Abbau von 3.000 Verwaltungsstellen weltweit, davon ein erheblicher Anteil in Schweden, um insgesamt 18 Milliarden Kronen einzusparen. Im aktuellen Quartal fielen in diesem Zusammenhang bereits Kosten von 1,4 Milliarden Kronen an. Trotzdem konnte Volvo Cars unter dem Strich wieder einen Gewinn ausweisen, nachdem das Unternehmen zuvor ins Minus gerutscht war.
Volvo Cars ist Teil des chinesischen Automobilkonzerns Geely, der darüber hinaus Anteile an dem Elektrofahrzeughersteller Polestar und der schwedischen Lkw-Hersteller Volvo Group hält. Diese strategischen Beteiligungen untermauern die Bedeutung von Volvo Cars im globalen Markt und lassen auf eine spannende Zukunft für den traditionsreichen Autobauer hoffen.

