Vision der Zukunft: Interkontinentalreisen mit Schallgeschwindigkeit
Elon Musk und sein Unternehmen SpaceX lassen erneut aufhorchen: Im Jahr 2017 versprach Musk, dass erdrundene Raketenflüge Personen in weniger als einer halben Stunde über große Distanzen befördern könnten. Sieben Jahre später nährt er die Hoffnungen auf eine baldige Umsetzung dieser visionären Idee.
Ein Physikingenieur ließ auf der Plattform X verlauten, dass unter der Leitung der Federal Aviation Administration (FAA) während Trumps Amtszeit das Starship von SpaceX in wenigen Jahren für Erd-zu-Erd-Reisen zugelassen werden könte. Musk, nie um eine Antwort verlegen, bestätigte dies mit den Worten: „Das ist jetzt möglich.“
Musk malt ein Bild der interkontinentalen Reisen in Zeiten atemberaubender Geschwindigkeiten von bis zu 27.000 Kilometern pro Stunde mit den Starship-Raketen von SpaceX. Ursprünglich für Missionen zum Mond und zum Mars konzipiert, könnten diese Reisen die Distanz zwischen New York und Shanghai in nur 39 Minuten oder von New York nach London in gerade einmal 30 Minuten überwinden.
Zwar verspricht Musk, dass diese Raketenflüge kostengünstig wie ein Economy-Flugticket werden könnten, doch Experten bleiben skeptisch. Derzeit liegen die Preise für einen 90-minütigen Ausflug ins Weltall exorbitant hoch, und die kostenintensiven Rahmenbedingungen des Projekts lassen Zweifel aufkommen, ob diese Vision bald Realität wird.
Ein UBS-Bericht aus dem Jahr 2019 prognostiziert dennoch, dass der Markt für weltraumgestütztes Reisen bis 2030 auf ein jährliches Volumen von 20 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte. Obgleich Musk sich zu den anfänglichen Preisen bedeckt hält, bleibt seine Optimismus ungebrochen, dass die Technologie in den kommenden Jahren Wirklichkeit wird.

