Vestas überzeugt mit starkem Auftaktquartal und Prognosebestätigung
Der dänische Windkraftspezialist Vestas hat im ersten Quartal 2025 mit einer beeindruckenden Umsatzsteigerung auf sich aufmerksam gemacht. Das Unternehmen meldete neben einem deutlichen Anstieg der Einnahmen einen erfolgreichen Sprung zurück in die Gewinnzone, sowohl operativ als auch nach Abzug der Steuern.
Vestas-Vorstand Henrik Andersen kommentierte am Dienstag, dass der Konzern trotz wachsender geopolitischer Unsicherheiten und einer stärkeren Regionalisierung auf Erfolgskurs bleibe. Zudem bestätigte Andersen die ehrgeizigen Jahresziele des Unternehmens.
Vestas konnte seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 29 Prozent auf 3,47 Milliarden Euro erhöhen, wie der Branchenkonkurrent von Siemens Energy und Nordex bekanntgab. Diese Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten, die mit einem weitaus geringeren Anstieg gerechnet hatten.
Das bereinigte operative Ergebnis, vor Zinsen und Steuern (Ebit), belief sich auf 14 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete das Unternehmen noch einen Verlust von 68 Millionen Euro. Auch hier lagen die Experten mit ihrer Prognose eines negativen Ergebnisses daneben.
Unter dem Strich verblieb für die Aktionäre ein Reingewinn von 5 Millionen Euro, verglichen mit einem Defizit von 68 Millionen Euro im ersten Quartal des Jahres 2024. Für das gesamte Jahr plant Vestas nun weiterhin fest mit einem Umsatz von 18 bis 20 Milliarden Euro.
Analysten gehen im Schnitt von 19 Milliarden Euro aus. Der Konzern strebt ein bereinigtes operatives Ergebnis von 4 bis 7 Prozent des Umsatzes an, während Marktexperten hier einen Wert von etwa 5,7 Prozent erwarten.

