Vertrauen der US-Industrie sinkt erneut – Abwärtsfahrt des ISM-Index setzt sich fort
Die US-Industrie sieht sich im April erneut mit düsteren Prognosen konfrontiert, da sich das Vertrauen weiter eintrübt. Der wichtige Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) weist einen Rückgang um 0,3 Punkte auf, sodass er nun bei 48,7 Punkten steht. Dieser Stand, der tiefste seit fünf Monaten, wurde vom ISM in Tempe bekanntgegeben und signalisiert eine anhaltende Verlangsamung des industriellen Wachstums.
Bereits zum dritten Mal in Folge zeigt sich ein Abwärtstrend des ISM-Index, der nunmehr deutlich unter der kritischen Wachstumsschwelle von 50 Punkten liegt. Diese Entwicklung deutet auf eine Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivitäten in den US-amerikanischen Industriebetrieben hin. Experten hatten zuvor mit einem stärkeren Absinken auf 47,9 Punkte gerechnet, was die aktuellen Zahlen umso bemerkenswerter macht.
Noch zu Jahresbeginn, im Januar, konnte der ISM aufgrund eines Aufschwungs erstmals seit Oktober 2022 die 50-Punkte-Marke überschreiten, und auch im Februar zeigte der Index Stabilität knapp über dieser Linie. Die aktuelle Entwicklung lässt jedoch auf unerfreuliche Zeiten für die Industrieproduktion der weltweit größten Volkswirtschaft schließen.

