Verräterisches Detail im Trailer heizt Gerüchte um eine PS4-Version von Resident Evil Requiem an
Die Vorfreude auf Resident Evil Requiem, den mit Spannung erwarteten neunten Hauptteil der legendären Survival-Horror-Saga, erreicht nach den ersten Enthüllungen auf dem Summer Game Fest 2025 und der Gamescom neue Sphären. Während Capcom den Release für den 27. Februar 2026 auf PS5, Xbox Series X/S und PC festzurrte, schien das Schicksal der älteren Konsolengeneration besiegelt. Doch eine jüngste Ankündigung hat nicht nur eine neue Plattform ins Spiel gebracht, sondern auch ein fast übersehenes Detail ans Licht gezerrt, das die gesamte Veröffentlichungsstrategie in einem neuen, älteren Licht erscheinen lässt und die Gerüchteküche zum Überkochen bringt.
Ein unerwarteter Switch-Schachzug
Der Stein des Anstoßes war die jüngste Nintendo Direct-Präsentation, in der Capcom mit einem frischen Trailer bestätigte, dass Resident Evil Requiem auch für die kommende Switch 2 erscheinen wird. Diese Neuigkeit war für sich genommen schon eine große Sache, verlieh aber gleichzeitig einer früheren Prophezeiung des bekannten und als äußerst glaubwürdig geltenden Capcom-Insiders Dusk Golem erhebliches Gewicht. Dieser hatte bereits vor einiger Zeit durchsickern lassen, dass das Spiel nicht nur für die neue Nintendo-Konsole, sondern auch für die PlayStation 4 geplant sei. Die offizielle Bestätigung des einen Teils seiner Vorhersage lenkte den Fokus nun unweigerlich auf den zweiten.
Das verräterische Kleingedruckte
Der wahre Paukenschlag verbarg sich jedoch im Abspann des neuen Trailers. Adleraugen, allen voran jene von Dusk Golem selbst, entdeckten dort im Copyright-Vermerk eine unscheinbare, aber potenziell folgenschwere Zeile. Unter den aufgelisteten Plattformen wurde explizit der Schriftzug „PlayStation 4 logo“ erwähnt, obwohl das eigentliche Logo fehlte. In einem Tweet machte der Insider auf diesen Fund aufmerksam. In einer nachfolgenden Nachricht ruderte er zwar leicht zurück und erklärte, die Erwähnung könne rein lizenztechnische Gründe haben und sei keine offizielle Bestätigung. Gleichzeitig bekräftigte er jedoch mit Nachdruck seine ursprüngliche Aussage: Eine PS4-Portierung von Resident Evil Requiem ist definitiv in Arbeit und wird zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt. Unklar sei lediglich, ob der Release zeitgleich mit den anderen Versionen erfolgt.
Die kalte Logik der alten Hardware
Die Vorstellung, dass ein AAA-Blockbuster des Jahres 2026 für eine dann zwölf Jahre alte Konsole entwickelt wird, mag auf den ersten Blick befremdlich wirken. Doch bei näherer Betrachtung offenbart sich eine glasklare unternehmerische Logik. Die PlayStation 4 verfügt nach wie vor über eine gigantische, aktive Nutzerbasis von zig Millionen Spielern. Ein riesiger Markt, den Capcom ungern brachliegen lassen würde. Tatsächlich hat die Führungsriege des japanischen Publishers in der Vergangenheit selbst die hohen Preise der PS5 als eine Hürde für Spieler mit geringerem verfügbaren Einkommen kritisiert. Diese Barriere limitiere den langfristigen Erfolg von reinen Current-Gen-Titeln. Vor diesem Hintergrund erscheint die Entscheidung, einen potenziellen Megahit wie Resident Evil Requiem auch auf der PS4 zu veröffentlichen, nicht nur nachvollziehbar, sondern geradezu zwingend.Evil Requiem als einen der am sehnlichsten erwarteten Titel des Jahres 2026. Das Requiem hat gerade erst begonnen, seine ersten unheilvollen Noten zu spielen.


