Verlust eines ukrainischen MiG-29-Kampfjets beschäftigt die Luftwaffe
Der Verlust eines MiG-29-Kampfflugzeugs hat die ukrainische Luftwaffe in Alarmbereitschaft versetzt. Der Pilot kam bei dem tragischen Unfall während des Landeanflugs nach einem Kampfeinsatz ums Leben, wie der Generalstab in Kiew auf der Plattform Facebook bekanntgab. Der Zwischenfall wirft Fragen zur Sicherheit dieser Maschinen auf, deren Unfallursache derzeit intensiv untersucht wird. Die MiG-29, ein Relikt aus sowjetischer Ära, stellt mit einigen Dutzend Maschinen einen wesentlichen Bestandteil der ukrainischen Luftflotte dar. Angesichts der aktuellen Sicherheitslage im Ukraine-Konflikt erhielt das Land Unterstützung aus Polen und der Slowakei, die ebenfalls Maschinen dieses Typs zur Verfügung stellten.
Währenddessen wird die Ukraine weiterhin von nächtlichen Drohnenangriffen heimgesucht. In der vergangenen Nacht verzeichnete die ukrainische Luftwaffe einen massiven Einsatz russischer Kampfdrohnen, von denen 36 von 49 abgefangen werden konnten. Dennoch kam es an sieben Orten zu Einschlägen. Am Morgen heulten in der Hauptstadt Kiew erneut die Sirenen, als Bürgermeister Vitali Klitschko die Bevölkerung aufgrund russischer Drohnenangriffe alarmierte. Eine der Drohnen verfehlte jedoch ihr Ziel und stürzte auf eine Straße.

