Verhaltene Märkte: US-Inflationsdaten dämpfen Stimmung nach Rekordhochs
Die Euphorie an den US-Börsen erhielt nach einem fulminanten Wochenstart einen kleinen Dämpfer. Der Dow Jones Industrial, der noch am Vortag einen neuen Höchststand von 49.633 Punkten erreicht hatte, fiel im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 49.264 Punkte zurück. Der breite S&P 500, der in den vorherigen Sitzungen ebenfalls Rekorde verbuchte, gab um 0,2 Prozent auf 6.960 Zähler nach. Auch die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete ein leichtes Minus: Der Nasdaq 100 sank um 0,1 Prozent auf 25.755 Punkte.
Getrieben wurde diese Entwicklung von den neuesten Daten zur US-Inflation. Die Verbraucherpreise im Dezember stiegen um 2,7 Prozent, ein Wert, der im Einklang mit den Erwartungen der Volkswirte steht. Die Kerninflation, die Energie- und Nahrungsmittelpreise ausblendet, hielt sich stabil bei 2,6 Prozent, leicht unter den Prognosen von 2,7 Prozent.
Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, betonte, dass die Zahlen bisher keine spürbaren Auswirkungen der US-Zollpolitik zeigen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte die US-Notenbank Fed durch weitere Zinssenkungen zusätzlichen wirtschaftlichen Spielraum gewinnen.

