Vergesst Elden Ring: Mortal Shell 2 kommt, um euch zu BRECHEN!
In der schillernden, oft ohrenbetäubenden Kakophonie des Summer Game Fest, wo ein Blockbuster den nächsten jagt, gibt es Momente, die wie ein Peitschenhieb durch die Reizüberflutung schneiden. Momente purer, unverfälschter Finsternis. Die Enthüllung von Mortal Shell 2 war ein solcher Moment. Während andere mit bunten Welten und heroischen Versprechen werben, schmetterte Entwickler Cold Symmetry der Welt ein unheilvolles, von dröhnenden Heavy-Metal-Riffs untermaltes Manifest entgegen. Der Trailer war kein Werbevideo. Es war ein unheilvolles Versprechen. Ein Gelöbnis von Schmerz, Leid und jenem süßen, masochistischen Triumphgefühl, das nur die besten Soulslikes hervorrufen können. Die Botschaft ist unmissverständlich: Macht euch bereit zu sterben. Immer und immer wieder. Denn die Dunkelheit kehrt zurück, gnadenloser und größer als je zuvor.
Die gnadenlose Offenbarung
Es braucht nicht viele Worte, wenn die Bilder für sich sprechen. Und die Bilder, die Cold Symmetry auf uns losließ, waren ein Fest der Brutalität. Ein visueller Rausch aus brachialen Hinrichtungen, aus Funken sprühendem Stahl, der auf monströse Leiber trifft, und aus einer tiefen, alles verschlingenden Düsternis. Mortal Shell 2 ist keine Weiterentwicklung im Stillen, es ist ein Frontalangriff. Ein Spiel, das sich seiner Wurzeln im schmerzhaften, aber fairen Kampf bewusst ist und diese Tugenden auf die Spitze treiben will.
Die Entwickler versprechen eine eigenständige Fortsetzung, die auf den einzigartigen Fundamenten des Originals aufbaut – dem ikonischen Härtungs-System, der methodischen Langsamkeit des Kampfes – und diese in eine neue, noch furchterregendere Dimension hebt. Die Zeit des Lernens ist vorbei. Jetzt beginnt die wahre Prüfung.
Eine Welt im Todeskampf
Das Herzstück von Mortal Shell 2 ist eine gewaltige, zusammenhängende offene Welt, eine zerrüttete, dem Tode geweihte Landschaft, die von den sogenannten „Falschen Göttern“ heimgesucht wird. Eure Aufgabe ist es, in die sterblichen Hüllen vergessener Krieger zu schlüpfen, ihre einzigartigen Fähigkeiten zu meistern und diese gotteslästerlichen Entitäten zur Strecke zu bringen. Doch anders als im Vorgänger erwartet euch keine homogene Tristesse.
Die Welt wird aus einer Vielzahl von Biomen bestehen, von modrigen Sümpfen über gefrorene Einöden bis hin zu zerfallenden, gotischen Ruinen. Jedes dieser Gebiete wird von seinen eigenen, albtraumhaften Kreaturen und Wächtern heimgesucht, die euch alles abverlangen werden. Das Versprechen einer größeren Vielfalt bei Gegnern und Umgebungen ist eine direkte Antwort auf die Wünsche der Community und zeigt, dass Cold Symmetry nicht nur ein Sequel abliefert, sondern eine konsequente Evolution.
Der Ruf zur Beta – Stellt euch der Prüfung
Dies ist kein ferner Traum. Der lange Marsch durch die Finsternis hat ein konkretes Ziel: 2026. Dann wird Mortal Shell 2 für PC (via Steam), PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Doch die Ungeduldigsten, die Hartgesottensten unter euch müssen nicht so lange warten. Wer sich für würdig genug hält, wer den Schmerz nicht fürchtet, sondern ihn als Lehrmeister willkommen heißt, kann sich jetzt schon für die geschlossene Beta registrieren.
Die Tore zur Vorhölle stehen einen Spalt offen. Es ist eure Chance, einen ersten Blick in den Abgrund zu werfen, die neuen Hüllen zu testen, das erweiterte Progressions- und Upgrade-System zu ergründen und euren Namen in die blutgetränkte Erde dieser neuen, alten Welt zu meißeln. Tretet vor, wenn ihr euch traut.

