Verbrauchervertrauen in den USA unter Druck: Ein Stimmungsbild
Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich im August spürbar eingetrübt. Der Konsumindikator des Marktforschungsinstituts Conference Board sank um 1,3 Punkte auf 97,4 Punkte, wie kürzlich bekanntgegeben wurde. Diese Entwicklung bestätigt die Prognosen der Volkswirte, die bereits mit einem Rückgang gerechnet hatten.
Interessanterweise wurde der Wert für Juli nachträglich von 97,2 auf 98,7 Punkte nach oben korrigiert, was den damaligen Anstieg bekräftigt. Doch die Einzelkomponenten des Indikators zeigen für den August einen Rückgang, was auf eine Verschlechterung der Verbrauchererwartungen und der gegenwärtigen Lageeinschätzung hindeutet.
Stephanie Guichard, Volkswirtin beim Conference Board, erläutert, dass das Verbrauchervertrauen zwar gesunken sei, jedoch auf einem mit den letzten drei Monaten vergleichbaren Niveau verharrt. Der zunehmende Pessimismus hinsichtlich zukünftiger Arbeitsplatzaussichten und ein gedämpfter Optimismus bezüglich zukünftiger Einkommensentwicklung prägten das Bild. Diese Entwicklungen werden jedoch teilweise durch optimistischere Erwartungen zur künftigen Geschäftslage der Unternehmen kompensiert.

