US-Wirtschaft trotzt Erwartungen: Solides Wachstum und robuste Arbeitsmarktzahlen
Die amerikanische Volkswirtschaft hat im Sommer überraschend an Dynamik gewonnen und verzeichnet das stärkste Wachstum seit zwei Jahren. Laut der zweiten Erhebung des US-Handelsministeriums stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um annualisierte 4,4 Prozent. Zuletzt lag die Wachstumsrate im zweiten Quartal bei 3,8 Prozent. Prognosen von Volkswirten hatten lediglich eine Bestätigung des vorherigen Wachstums von 4,3 Prozent erwartet.
Unterdessen stagnieren die Zuwachsraten der privaten Einkommen leicht hinter den Erwartungen. Im November betrug der Anstieg 0,3 Prozent, einen Tick weniger als die prognostizierten 0,4 Prozent. Die Konsumausgaben hielten sich jedoch stabil mit einem Plus von 0,5 Prozent.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA ist weiterhin positiv zu bewerten. Die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verharrt auf einem niedrigen Niveau und änderte sich nur geringfügig um 1.000 Anträge auf insgesamt 200.000.
In der Eurozone verbessert sich das Verbrauchervertrauen signifikant. Der Indikator für das Konsumklima stieg unerwartet auf minus 12,4 Punkte im Januar. Dies signalisiert eine Aufhellung der sentimentalen Lage zu Jahresbeginn.
Weitere geopolitische Bewegungen sind ebenfalls zu beobachten: In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russland und der Ukraine über ein mögliches Kriegsende stattfinden, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj bekannt gab.
Gleichzeitig sorgt das Grün-Votum zum Mercosur-Abkommen für parteiinterne Debatten. Die deutschen Grünen im Europaparlament spalteten sich mit ihrer Abstimmung über den Antrag zur Überprüfung des Handelsabkommens durch den EuGH.

