US-Staatsanleihen verlieren leicht an Wert: Trumps Zollpolitik sorgt für verhaltene Marktreaktion
Die US-Staatsanleihen verzeichneten einen geringfügigen Rückgang, wobei der T-Note-Future für zehnjährige Papiere um 0,21 Prozent auf 108,97 Punkte fiel. Die Renditen dieser zehnjährigen Anleihen stiegen im Zuge dessen auf 4,53 Prozent an.
Interessanterweise zeigten sich die Märkte von den jüngsten Entscheidungen der US-Handelspolitik weitgehend unbeeindruckt. US-Präsident Donald Trump erregte die Gemüter, indem er neue Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte einführte. Ungeachtet dieser protektionistischen Maßnahme blieben die Reaktionen an den Finanzmärkten zurückhaltend.
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin, reagierte prompt und warnte vor möglichen Gegenmaßnahmen, was jedoch ebenfalls keine nennenswerte Volatilität verursachte. Christoph Rieger von der Commerzbank stellte fest, dass die Marktteilnehmer zunehmend immun gegen aufregende Neuigkeiten seitens Trumps zu werden scheinen.
In der Zwischenzeit signalisierte die US-Notenbank Fed, dass sie keine Änderung ihrer Leitzinsen plant. Fed-Chef Jerome Powell betonte während einer Anhörung vor dem US-Senat, dass der geldpolitische Kurs weiterhin gelockert bleibe und keine Eile bestünde, diesen zu adaptieren. Auch wenn er die Handelspolitik von Trump nicht kommentierte, blieben daraufhin große Marktschwankungen aus.

