US-Regierung eskaliert Sanktionen gegen Iran: Fokus auf Öl- und Netzwerkschmuggel
Die jüngst von der US-Regierung angekündigten Sanktionen gegen den Iran zielen darauf ab, Netzwerke zu durchbrechen, die sich am Kauf und Transport von iranischem Öl im Milliardenwert beteiligt haben. Das US-Finanzministerium gab bekannt, dass ein Teil der Erlöse der umstrittenen iranischen Revolutionsgarde zugutekam.
Zu den Maßnahmen zählen auch Sanktionen gegen mehrere Schiffe, die mutmaßlich in den Ölschmuggel involviert waren. Mit diesen Handlungen soll laut US-Finanzminister Scott Bessent der wirtschaftliche Druck auf Teheran weiter erhöht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der libanesischen Hisbollah, einem wichtigen iranischen Verbündeten. Ziel der Sanktionen sind Einrichtungen und hochrangige Persönlichkeiten, die US-Sanktionen umgangen haben sollen, um der Organisation Zugang zum Finanzsystem zu verschaffen.
Die Maßnahmen sollen der libanesischen Regierung helfen, den Einfluss der Hisbollah zu mindern und damit die regionale Stabilität zu fördern. Diese neuerlichen Schritte reihen sich in die bestehende Sanktionspolitik der Vereinigten Staaten gegen das iranische Raketen- und Waffenprogramm ein und markieren eine Eskalation im Bemühen, den internationalen Druck auf den Iran zu verstärken.

