US-Präsident Trumps Friedensinitiative erhält gemischte Reaktionen
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) äußerte sich lobend über den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump und sieht darin einen vielversprechenden Schritt zur Beendigung des Gaza-Konflikts. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa lädt der Plan zu einem umfassenden Abkommen ein, das die Grundlage für eine Zweistaatenlösung schaffen könnte.
Währenddessen bleibt die israelische Regierung skeptisch und hält eine Zweistaatenlösung für existenzgefährdend. Die PA, die für bestimmte Gebiete im Westjordanland verantwortlich ist, unterstrich erneut ihren Reformeifer und plant bedeutende Veränderungen, darunter die Abhaltung von Präsidentschafts- und Parlamentswahlen.
Insbesondere soll über die Abschaffung bestehender Gesetze nachgedacht werden, die finanzielle Unterstützung für Familien von Gefangenen und Getöteten regeln. Israel kritisiert die PA regelmäßig angesichts der finanziellen Unterstützung von Inhaftierten und deren Angehörigen.
In Washington erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu an der Seite von Trump, dass eine Veränderung der PA unerlänglich sei, um eine Rolle im Gazastreifen zu spielen. Israel wirft der PA vor, den Terrorismus zu fördern. Trump befürwortet ein Reformprogramm, das der PA künftig die Verwaltung des Gazastreifens ermöglichen soll.
Mahmud Abbas, der sowohl die PA als auch die Fatah-Partei leitet, hat seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen 2007 keine Kontrolle über das Gebiet. Netanjahu signalisierte Zustimmung zu Trumps Plan. Die Haltung der Hamas dazu bleibt jedoch bislang unklar.

