US-Ölkonzerne unter Druck: Chevron enttäuscht, Exxon Mobil überrascht positiv
Die großen US-Ölkonzerne erleben derzeit durch sinkende Ölpreise gedämpfte Finanzergebnisse. Chevron und Exxon Mobil veröffentlichten beide Berichte, die einen Rückgang der Gewinne im vergangenen Jahr dokumentieren.
Während Chevron die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen konnte, überraschte Exxon Mobil mit einem besseren Ergebnis als prognostiziert. Auch Shell hatte zuvor einen Gewinnrückgang bekanntgegeben.
Chemron sah sich einem deutlichen Gewinnrückgang gegenüber. Der bereinigte Gewinn je Aktie des vierten Quartals fiel von 3,45 US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 2,06 Dollar. Analysten von Bloomberg hatten einen weniger dramatischen Einbruch erwartet.
Trotz eines Rückgangs des Gewinns um 17 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar im Gesamtjahr, können sich die Aktionäre auf eine um fünf Prozent erhöhte Dividende freuen. Dennoch ging die Chevron-Aktie im vorbörslichen Handel um 2,6 Prozent zurück.
Exxon Mobil hingegen übertraf die Erwartungen der Analysten. Auch hier sanken die Gewinne, doch eine starke Produktionssteigerung half dem Unternehmen, die Marktvorgaben zu übertreffen.
Der bereinigte Gewinn je Aktie für das vierte Quartal lag bei 1,67 Dollar, verglichen mit 2,48 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.
Auf das Gesamtjahr bezogen sank der Gewinn um 13 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar.

