US-Industrie verzeichnet verhaltenen Anstieg der Aufträge im Frühjahr
Die US-Industrie hat im März einen unter den Erwartungen liegenden Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet. Wie das Handelsministerium der Vereinigten Staaten mitteilte, kletterten die Bestellungen im Vergleich zum Februar um 4,3 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld mit einem etwas höheren Zuwachs von 4,5 Prozent gerechnet. Rückblickend auf den Februar wurden die Aufträge um korrigierte 0,5 Prozent – zuvor 0,6 Prozent – erhöht.
Besonders Transportgüter trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Offenbar hat die Zollpolitik der US-Regierung Käufer zu vorgezogenen Bestellungen bewegt, um möglichen Unsicherheiten zu begegnen. Ohne Berücksichtigung der Transportaufträge sank der Auftragseingang um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
Ein genauerer Blick auf die Warenkategorie der langlebigen Güter zeigt laut einer zweiten Schätzung einen Anstieg von 9,2 Prozent, was die erste Bewertung bestätigt. Orders für langlebige Güter ohne den Faktor Transport blieben allerdings unverändert.
Besonders interessant für Unternehmen sind die Aufträge für zivile Kapitalgüter ohne Flugzeuge, die als Barometer für Investitionsabsichten gelten. Hier zeigte sich im März ein leichter Zuwachs um 0,1 Prozent, was auf eine verhaltene, aber dennoch positive Investitionsbereitschaft hindeutet.

