US-Industrie geht mit gedämpften Erwartungen ins neue Jahr
Die Stimmungslage innerhalb der US-amerikanischen Industrie zeigt zum Jahreswechsel besorgniserregende Tendenzen. Der vom Institute for Supply Management (ISM) erhobene Einkaufsmanagerindex ist im Dezember um weitere 0,3 Punkte auf 47,9 gesunken. Diese Entwicklung markiert das dritte aufeinanderfolgende Absinken dieses Indikators und erreicht somit den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Ökonominnen und Ökonomen zeigten sich überrascht von diesem Rückgang, nachdem sie im Monatsdurchschnitt von einem Anstieg auf 48,4 Punkte ausgegangen waren. Mit einem erneuten Abrutschen unter die signifikante Marke von 50 Punkten signalisiert der Index nun, dass die wirtschaftliche Aktivität weiter schrumpft. Ein Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: Der Unterindex, der die Beschäftigungssituation abbildet, konnte sich leicht verbessern. Dennoch liegt dieser weiterhin unter der kritischen Wachstumsgrenze. Die Preisentwicklung bleibt dagegen stabil auf hohem Niveau, was auf anhaltend hohe Kosten im Beschaffungswesen hindeutet.

