US-Gericht stoppt Sony-Vergleich im PlayStation Store Monopolstreit
Ein US-Bezirksgericht hat eine geplante Vergleichsvereinbarung zwischen Sony und einer Gruppe von PlayStation-Spielern zurückgewiesen. Das meldet Bloomberg. Die Kläger werfen dem Technologiekonzern vor, durch das exklusive Vertriebsmodell digitaler Spiele über den eigenen PlayStation Store eine monopolartige Marktstellung geschaffen und dadurch überhöhte Preise verlangt zu haben.
Der Vergleich in Höhe von USD 7,85 Mio. wurde ursprünglich im Dezember 2024 verkündet und im März 2025 formalisiert. Richterin Araceli Martínez-Olguín kritisierte jedoch mangelnde Transparenz und die Nichteinhaltung gerichtlicher Vorgaben im Vergleichstext.
Die Sammelklage geht auf das Jahr 2021 zurück, nachdem Sony den Verkauf digitaler Spielecodes durch Drittanbieter eingestellt hatte. Die Kläger argumentieren, dass digitale Spiele seitdem deutlich teurer seien als physische Versionen - ein Effekt eingeschränkten Wettbewerbs. Sony weist die Vorwürfe zurück, hatte sich jedoch zu einer Einigung bereiterklärt, um ein langwieriges Verfahren zu vermeiden. Jetzt bleibt den Klägern ein 30-tägiges Zeitfenster, um die Mängel der abgewiesenen Einigung zu beheben.

