US-Börsen streben positivem Wochenabschluss entgegen
Die amerikanischen Aktienmärkte zeigen sich zum Wochenausklang von ihrer freundlichen Seite. Vor Börsenbeginn erwartete der Broker IG den Dow Jones Industrial um 0,5 Prozent höher bei 46.170 Punkten. Auch der technologiefokussierte Nasdaq 100 deutete mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 24.456 Zähler auf einen Aufwärtstrend hin.
Neue Inflationsdaten aus den USA gaben den Takt vor und signalisierten eine stabile Preisentwicklung. Laut Marktexperte Andreas Lipkow könnte dies der Federal Reserve Spielraum für künftige Zinssenkungen verschaffen. Allerdings hatten heftige Wirtschaftsdaten vom Vortag Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen gedämpft, nachdem das Wachstum im zweiten Quartal überraschend hoch ausfiel und die Nachfrage nach langlebigen Gütern ebenfalls über den Prognosen lag.
Chiphersteller wie Intel standen durch einen Bericht des "Wall Street Journal" im Fokus, das von Regierungsabsichten zur Reduzierung der Halbleiter-Abhängigkeit aus dem Ausland berichtete. Gleichzeitig setzte Boeing ein positives Signal mit einer möglichen Lockerung der Vorschriften für seine 737 Max durch die FAA.
Die Zollpolitik von Präsident Donald Trump hinterließ ebenfalls markante Spuren. Ab Oktober sollen neue Zölle auf Importwaren in Kraft treten, was insbesondere Pharmatitel beflügelte, während die Unklarheit über zusätzliche Abgaben weiterhin besteht. Nutzfahrzeuge, darunter große Lkw, stehen vor einem Zollanstieg auf 25 Prozent, während europäische Autoimporte von einer Senkung auf 15 Prozent profitieren. Paccar-Aktien reagierten darauf mit einer deutlichen Vorböse.

