US-Börsen im Rückwärtsgang: Tech-Aktien unter Druck, Pepsico trotzt dem Trend
In einem von steigenden Zinsen geprägten Marktumfeld gerieten die großen US-Aktienindizes kräftig unter Druck. Der Dow Jones Industrial verlor 0,9 Prozent und fiel dadurch auf 45.156 Punkte zurück, nachdem er sich zuvor einem Rekordhoch genähert hatte. Ein verkaufswilliges Investorenumfeld führte dazu, dass sich US-Staatsanleihen von ihren aktuellen Besitzern trennten, was in einem Anstieg der Renditen resultierte. Besonders die Tech-Werte mussten in der Folge mit einer Bewertungsüberprüfung kämpfen.
Der Nasdaq 100 Index, bekannt für seine Tech-Giganten, büßte 1,3 Prozent auf 23.121 Zähler ein. Schwergewichte wie Amazon, Nvidia, Apple, Microsoft und Meta verzeichneten Kursverluste von bis zu 3 Prozent. Parallel dazu sank der S&P 500 um ebenfalls 0,9 Prozent und landete bei 6.400 Punkten.
Ein Lichtblick im düsteren Börsengeschehen war der Getränkeriese Pepsico, dessen Aktien trotz des überwiegenden negativen Trends um 2 Prozent zulegten. Grund für den Optimismus war die Bestätigung, dass der Hedgefonds Elliott einen vier Milliarden US-Dollar schweren Einstieg beim Softdrink-Hersteller vollzogen hat, was bereits im "Wall Street Journal" spekuliert worden war. Elliott plant dabei, durch strategische Maßnahmen den Börsenwert von Pepsico zu steigern.
Wenig Begeisterung zeigte sich dagegen angesichts der Nachricht über die Aufspaltung von Kraft Heinz. Die Rückabwicklung der Fusion von 2015, welche die Schaffung zweier separater börsennotierter Einheiten beinhaltet, führte zu einem Kursverlust von 7 Prozent.
Einen weiteren Schlag versetzte Constellation Brands, dessen Aktien um 7 Prozent sanken, nachdem die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2026 gekappt werden mussten. Inmitten dieser Turbulenzen gab es dennoch einen überragenden Erfolg: United Therapeutics konnte mit einer bedeutenden Lungenmedikamentstudie beeindrucken, was den Aktienkurs um beeindruckende 34 Prozent auf ein neues Rekordhoch katapultierte.

