US-Börsen im Aufwind: Positive Entwicklungen zum Jahresbeginn
Zum Ende einer eindrucksvollen Handelswoche in den USA verzeichnen die Börsen weiterhin Zugewinne. Marktteilnehmer verarbeiten die jüngst veröffentlichten Arbeitsmarktdaten, die entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank, der Federal Reserve, haben könnten. Der Analyst Ralf Umlauf von der Helaba kommentierte einen nur moderaten Anstieg der Beschäftigung.
Eine dreiviertel Stunde vor der Markteröffnung schätzte der Broker IG, dass der Dow Jones Industrial seine Position um 0,3 Prozent auf 49.410 Punkte verbessern wird, was ihn nahe an seine jüngste Höchstmarke heranführt. Ebenso wird der Nasdaq 100 Index, laut IG-Indikation, voraussichtlich um 0,4 Prozent auf 25.618 Punkte steigen.
Besonders der Dow zeigt signifikante Wochengewinne, da Investoren verstärkt in traditionelle Industriewerte investierte. Technologieaktien konnten hingegen nicht ganz so stark zulegen, was zu einem moderateren Anstieg des Nasdaq 100 führte.
Die Politik von Donald Trump belebte die Märkte am Freitag erneut, nachdem er ein Kaufprogramm für Hypothekenanleihen im Umfang von 200 Milliarden US-Dollar initiierte, um Immobilienkredite zu vergünstigen. Davon profitieren Aktien wie die des Hypothekenanbieters Rocket Companies, die einen Anstieg um sechs Prozent verzeichneten.
Für Gesprächsstoff sorgt auch die geplante Übernahme im Pharmabereich: Merck & Co plant laut 'Financial Times' den Kauf von Revolution Medicines, was deren Aktienkurs um 14 Prozent steigen ließ. Die Merck-Papiere reagierten hingegen mit einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent. Der Kaufpreis wird in der Berichterstattung auf 28 bis 32 Milliarden Dollar taxiert.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf General Motors, deren Aktien vorbörslich um 2,6 Prozent fielen, bedingt durch hohe Abschreibungen im Bereich der Elektroautos und Kosten für den Umbau in China. Dies war jedoch keine Überraschung für Analysten, da ähnliche Entwicklungen bereits bei Ford zu beobachten waren.
Im Luftverkehr verzeichnen die Aktien von Southwest Airlines Gewinne von vier Prozent, nachdem JPMorgan die Titel auf 'Overweight' hochstufte. Analyst Jamie Baker erwartet, dass der Ausblick für 2026 über den Markterwartungen liegen wird.

