US-Behörden prüfen mögliche Verstöße bei Krypto-Investitionen
Die Börsenaufsichtsbehörden in den Vereinigten Staaten haben ungewöhnliche Kursbewegungen von Unternehmensaktien untersucht, die auf Pläne zur Kapitalbeschaffung für den Ankauf von Kryptowährungen hinweisen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal stehen mögliche Verstöße gegen Insiderhandelsregelungen und Offenlegungspflichten im Fokus der Untersuchungen.
Das Ziel dieser Prüfung sind über 200 Firmen, die in diesem Jahr sogenannte Krypto-Treasury-Strategien angekündigt haben. Die Securities and Exchange Commission (SEC) sowie die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) sind in Kontakt mit einigen dieser Unternehmen, um eventuelle Verstöße gegen die Vorschriften, insbesondere bezüglich der selektiven Weitergabe nichtöffentlicher, wesentlicher Informationen, zu unterbinden.
Während die SEC eine Stellungnahme zu diesem Bericht ablehnte, hat die FINRA noch nicht auf Anfragen für Kommentare reagiert. Der Bericht konnte zunächst nicht unabhängig verifiziert werden.
Viele Unternehmen, die öffentlich an den Börsen gelistet sind, haben begonnen, in Kryptowährungen zu investieren. Dieses Vorgehen kommt nicht von ungefähr: Sie versuchen, dem Beispiel von Strategy zu folgen, die ehemals als MicroStrategy bekannte Softwarefirma, die bereits 2020 begann, in Bitcoin zu investieren.

