US-Außenminister Antony Blinken setzt diplomatische Reise im Nahost-Konflikt fort
US-Außenminister Antony Blinken setzt seine diplomatische Reise im Nahost-Konflikt fort und führt am Sonntag Gespräche in Jordanien und Katar. Dabei spielt Jordanien eine entscheidende Rolle, um eine Ausweitung des Konflikts in der Region zu verhindern. Dies betonte Blinkens Sprecher Matthew Miller nach der Ankunft des Außenministers in Amman. Die Vereinigten Staaten sind dem Königreich Jordanien dankbar für seine führende Rolle bei der Bereitstellung von Hilfslieferungen an die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, der an Israel grenzt.
Nach Treffen mit dem jordanischen Außenminister Aiman Safadi und König Abdullah II. reist Blinken am Sonntag weiter nach Katar. In Doha stehen Gespräche mit Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani und dem Emir, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, auf seinem Programm. Blinken besucht die Region erneut, um mit verschiedenen Ländern über eine Deeskalation in dem Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Organisation Hamas zu sprechen. Seit der tödlichen Terrorattacke der Hamas im vergangenen Oktober führt die israelische Armee eine Offensive gegen die Islamisten im Gazastreifen durch. In den kommenden Tagen plant Blinken auch Besuche in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Israel, dem Westjordanland und Ägypten.
Bevor der US-Außenminister in Jordanien ankam, hielt er sich am Samstag in der Türkei und auf der griechischen Insel Kreta auf. Die USA schätzen die Rolle der Türkei bei der Bewältigung regionaler Sicherheitsfragen, einschließlich der Verhinderung einer Ausweitung des Konflikts im Gazastreifen, so Blinkens Sprecher Miller. Mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis sprach Blinken auch über die Lage im Nahen Osten sowie über die militärische Kooperation der beiden Nato-Partner. (eulerpool-AFX)

