US-Arbeitsmarkt in der Dämmerung: Anstieg der Arbeitslosenhilfeanträge verstärkt Zinssenkungserwartungen
Die Dynamik am US-amerikanischen Arbeitsmarkt trübt sich weiter ein. In der vergangenen Woche wurden mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichnet als prognostiziert. Laut aktuellen Angaben des Arbeitsministeriums kletterte die Zahl dieser Anträge um 8.000 auf insgesamt 237.000. Experten hatten im Mittel von einem geringeren Zuwachs auf 230.000 Anträge ausgegangen.
Bereits Anfang Juni erreichten die Hilfsanträge mit rund 250.000 den höchsten Stand seit Oktober. Vor kurzem war jedoch ein tendenzieller Rückgang zu beobachten. Angesichts der Bedeutung der Arbeitsmarktdaten wird der jüngste Bericht mit Argusaugen verfolgt.
Der Juli-Bericht fiel schwächer aus als erwartet, was zu Spekulationen über baldige Zinssenkungen seitens der Federal Reserve führte. Sollten die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten für August am Freitag erneut enttäuschen, könnten die ohnehin hohen Erwartungen an mögliche Zinssenkungen der Fed weiter befeuert werden.
Diese Entwicklungen setzen ein zusätzliches Licht auf die Strategie der Notenbank.

