US-Anleihemärkte unter Druck – Entspannung im Handelsstreit sorgt für Bewegung
Die US-Staatsanleihen haben zu Wochenbeginn an Boden verloren. Der Kurs des zehnjährigen T-Note-Futures sank um 0,07 Prozent auf 113,36 Punkte, während die Rendite dieser Anleihe bei 4,00 Prozent verharrte. Im Fokus stand dabei die abgeschwächte Nachfrage nach als sicher geltenden Papieren, begünstigt durch positive Signale im sino-amerikanischen Handelskonflikt.
Der chinesische Vize-Sekretär des Handelsministeriums, Li Chenggang, kündigte eine vorläufige Einigung mit den USA an. Diese muss jedoch noch durch interne Genehmigungsverfahren auf beiden Seiten ratifiziert werden. Konkrete Details zur Übereinkunft blieben zunächst hinter verschlossenen Türen. Parallel dazu bestätigte US-Finanzminister Scott Bessent optimistische Gespräche im Vorfeld des bevorstehenden Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping in Südkorea.
Unterdessen richtet sich das Augenmerk der Investoren schon auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Trotz der beschränkten Verfügbarkeit ökonomischer Daten aufgrund des anhaltenden Shutdowns wird am Mittwoch mit einer Senkung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Eine Lösung für die teilweisen Schließungen der US-Bundesbehörden ist derweil nicht in Sicht.

