Ursula von der Leyen informiert ihre Parteifamilie über ihre Zukunftspläne
Europa kann gespannt auf die Zukunft von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen blicken. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, hat sie noch fünf Wochen Zeit, um ihre europäische Parteienfamilie EVP über ihre Zukunftspläne zu informieren. Die Frist läuft am 21. Februar aus, bis zu der EVP-Kandidaten für den Posten des Präsidenten der EU-Kommission nominiert werden können. Die Kandidatenwahl soll am 7. März auf einem Parteikongress in Bukarest stattfinden.
In der Europäischen Volkspartei geht man fest davon aus, dass von der Leyen eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission anstrebt. Dies wurde jedoch bisher noch nicht öffentlich bestätigt. Es wird vermutet, dass von der Leyen das politische Tagesgeschäft der Behörde während des Europawahlkampfes möglichst unbeeinflusst fortführen möchte. Die Europawahlen finden vom 6. bis 9. Juni statt und werden auch die Grundlage für die Entscheidung über die Zusammensetzung der kommenden EU-Kommission bilden. Der nächste Kommissionspräsident oder die nächste Kommissionspräsidentin wird vom Europäischen Rat vorgeschlagen, muss aber noch vom Parlament gewählt werden.
Momentan deuten Umfragen darauf hin, dass die christdemokratische EVP erneut als stärkste politische Kraft aus den Europawahlen hervorgehen könnte. Neben den deutschen Parteien CDU und CSU gehören beispielsweise auch die österreichische ÖVP sowie die derzeitigen Regierungsparteien aus Griechenland, Polen, Schweden und Luxemburg zur EVP. (eulerpool-AFX)

