Urlaub ohne Fälschungen: Die versteckten Kosten gefälschter Waren
Der Erwerb gefälschter Waren während der Ferienzeit kann teuer werden – sowohl für die Brieftasche als auch für das Gewissen. Laut Eva Schewior, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, verschärfen sowohl Spanien als auch Italien die Strafmaßnahmen gegen Käufer nachgeahmter Produkte. Oftmals fließt der Erlös dieser Waren in die Taschen krimineller Netzwerke, was die Dringlichkeit der Problematik unterstreicht.
Gerade Produkte wie Fußballtrikots, Luxusuhren und Sonnenbrillen sind beliebte Ziele solch illegaler Machenschaften. Beim Rückweg in die Heimat könnte eine böse Überraschung drohen, denn der Zoll kontrolliert gewissenhaft. Schewior verdeutlicht, dass im Vorjahr in über 16.000 Fällen illegale Waren konfisziert und vernichtet wurden. Der Gesamtwert dieser Beschlagnahmungen belief sich auf beeindruckende 417 Millionen Euro – mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr.
Urlauber sollten sich daher gut überlegen, ob vermeintlich günstige Schnäppchen nicht letztlich weitaus teurer sind als gedacht. Die klare Botschaft der DPMA-Präsidentin lautet: Genießen Sie Ihre Auszeit lieber ohne Fälschungen.

