Unruhige Lüfte: Pistorius verurteilt russische Drohnenaktivitäten über Polen
In einer klaren und entschlossenen Reaktion hat Verteidigungsminister Boris Pistorius die wiederholten Luftraumverletzungen durch russische Militärdrohnen über Polen scharf kritisiert. Als eine bis dato beispiellose Provokation verurteilte Pistorius den Vorfall und betonte die unerschütterliche Solidarität Deutschlands gegenüber Polen und der europäischen Sicherheitsarchitektur.
Sein folgenschwerer Kommentar folgte einem Auftritt im Bundestag, bei dem er die strategischen Absichten Russlands zur Verunsicherung der Nato-Auswirkungen thematisierte. In eindringlichen Worten unterstrich Pistorius, dass die Nato in dieser Situation einheitlich agieren werde, um die provozierte Unruhe zu entkräften. Er hob hervor, dass die gemeinsame Antwort nicht nur klar, sondern auch wohlüberlegt sein müsse.
Besonderen Nachdruck legte er auf den von Polen angestoßenen Nato-Konsultationsprozess nach Artikel 4, der im Kontext der aktuellen Entwicklungen von herausragender Bedeutung sei. Pistorius erinnerte daran, dass zuletzt mit Beginn der vollumfänglichen Invasion in der Ukraine auf diesen Prozess zurückgegriffen wurde – ein Beweis dafür, dass die Lage alles andere als trivial sei und ernsthafte diplomatische Maßnahmen erfordere.

