Union und SPD starten Verhandlungen für schwarz-rote Regierung
In Berlin starteten Union und SPD ihre ersten umfangreicheren Gespräche zur möglichen Bildung einer neuen schwarz-roten Regierung, wenn auch mit leichter Verspätung. Insgesamt nehmen neun Vertreter von jeder Seite an den Verhandlungen teil. Vor diesen Gesprächen fand ein Austausch in kleinerer Runde statt, gefolgt von internen Beratungen beider Parteien.
Führende Politiker wie Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) trafen sich im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestages. Dabei stand die Bereinigung atmosphärischer Unstimmigkeiten aus dem Wahlkampf und den darauffolgenden Tagen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Für die Union nehmen neben Merz und Söder auch Carsten Linnemann (CDU), Martin Huber (CSU), Thorsten Frei, Alexander Dobrindt, Michael Kretschmer, Karin Prien und Dorothee Bär teil. Die SPD-Mitglieder unter Führung von Lars Klingbeil und Saskia Esken, sowie prominente Mitglieder wie Boris Pistorius, Hubertus Heil, Matthias Miersch, Bärbel Bas, Manuela Schwesig, Anke Rehlinger und Achim Post sind ebenfalls im Verhandlungsteam.
Ziel des Treffens ist es, wichtige Eckpunkte und einen vorläufigen Zeitplan festzulegen. Friedrich Merz strebt eine Regierungsbildung bis Ostern an, wobei Lars Klingbeil betont, dass eine Regierungsbeteiligung der SPD keineswegs selbstverständlich ist.

