UN-Nothilfekoordinator verteidigt Rolle von UNRWA als Lebensader im Gazastreifen
Im Kontext eines schweren Konfliktes hebt Martin Griffiths, der UN-Nothilfekoordinator, hervor, dass das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, auch bekannt als UNRWA, entscheidend für die humanitäre Hilfestellung im Gazastreifen ist. Trotz schwerwiegender Vorwürfe gegen einzelne Mitarbeiter wegen einer möglichen Verbindung zu terroristischen Handlungen, sieht Griffiths das Hilfswerk als unverzichtbare Instanz zur Gewährleistung der lebensnotwendigen Unterstützung für die betroffene Bevölkerung. Bei seiner Ansprache vor dem UN-Sicherheitsrat stellte er klar, dass die Handlungen einer begrenzten Zahl von Individuen nicht die grundlegende Arbeit der Organistion diskreditieren sollten.
Griffiths sprach sich eindeutig gegen die Beschuldigung aus, Mitarbeitende des UNRWA seien an den von Hamas verübten Terroranschlägen in Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen. Man sei entschlossen, die Anforderungen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich politischer Neutralität und Unparteilichkeit vollumfänglich zu erfüllen.
Aufgrund dieser Anschuldigungen jedoch hatten Hauptförderländer, einschließlich der Vereinigten Staaten und Deutschlands, ihre finanziellen Zuwendungen an das Hilfswerk ausgesetzt. In Reaktion auf die kontroversen Geschehnisse versicherte UN-Generalsekretär António Guterres eine lückenlose Untersuchung der Vorwürfe und nahm Abstand von mehreren Mitarbeitern im Sinne der Aufklärung und Verantwortungsbewältigung. (eulerpool-AFX)

