Bitcoin könnte auf $78.000 steigen – und dann im zweiten Quartal auf neue Tiefstände fallen, prognostiziert Top-Analyst

Bitcoin (BTC) steht an einem entscheidenden Punkt, nachdem es nicht gelungen ist, den Widerstand bei $76.000 zu durchbrechen. Nach mehreren Zurückweisungen in diesem Bereich befindet sich die Kryptowährung erneut in einer Konsolidierungsphase.
Bitcoin bereit für einen „letzten Schub“
Der Marktanalyst Ted Pillows äußerte sich kürzlich optimistisch und schlug vor, dass Bitcoin aus einem breiteren siebenmonatigen Abwärtstrend ausgebrochen ist. Seiner Ansicht nach wird dieser Wandel durch ein technisches Signal im Wochenchart unterstützt: ein bullisches MACD-Crossover. Pillows argumentiert, dass diese Entwicklungen zusammen einen letzten Schub nach oben auslösen könnten, wobei BTC möglicherweise die Zone von $77.000 bis $78.000 anvisiert.
Allerdings warnte Pillows auch davor, dass Bitcoin nach Erreichen dieses Bereichs im zweiten Quartal auf neue Jahrestiefststände fallen könnte, ohne jedoch einen genauen Preis zu nennen. Er erklärte, dass ein Boden später aufgrund des makroökonomischen Umfelds entstehen könnte. Er glaubt, dass der neue Vorsitzende der Federal Reserve (Fed) die Zinssenkungen beschleunigen und Liquiditätsspritzen im dritten Quartal vor den Zwischenwahlen vorantreiben wird.
Laut seinem Szenario würde dieser Politikwechsel helfen, einen Marktboden für Bitcoin zu etablieren und könnte die Bühne für eine „V-förmige“ Erholung bereiten, ähnlich wie der Markt im März 2020 und erneut im April 2025 erlebte.
Extremes Kapitulationsszenario
Ein separater technischer Beitrag des Analysten Ali Martinez konzentrierte sich stärker auf das Timing und die „Kapitulations“-Niveaus, die den Boden definieren könnten. Martinez hob den Realisierten Preis der Langzeitinhaber (LTH) von etwa $49.387 als die letzte Verteidigungslinie für den Zyklus hervor.
In seinem Modell könnte, wenn Bitcoin dieses Niveau erreicht und hält, der Markt vor einem schwerwiegenderen Ergebnis bewahrt werden. Martinez beschrieb jedoch auch ein extremes Szenario – ein sogenanntes „Black Swan“-Ereignis –, bei dem ein weiterer Rückgang auf das -0,2 Standardabweichungsband bei $36.657 auftreten könnte.
Martinez schlug vor, dass diese beiden Niveaus als „Generational Entries“ betrachtet werden können, was bedeutet, dass sie Punkte darstellen könnten, an denen langfristige Teilnehmer einsteigen und an denen sich die Bedingungen von Kapitulation zu Erholung verschieben könnten.

