Politiker haben sehr wohl eine Vorbildfunktion! Sie verlangen nämlich den Bürgern etwas ab, was sie selber nie im Traum bereit wären einzuhalten. Unser Umweltminister Gabriel z.B. der von uns erwartet die wöchentlichen Einkäufe zu Fuss zu erledigen um CO² zu sparen, selber aber den Challenger durch Europa jagt um aus dem Urlaub von Mallorca eine Stunde im Bundestag zu sitzen um anschliessend zurückzufliegen. Merke, Linie ist nur fürs dumme steuerzahlende Volk, mir als Minister steht sowas zu!
8k158376
08. August 2009
Also wirklich, sympathisch ist mir U.Schmidt nun auch nicht gerade, aber mit was für Peanuts heute versucht wird, dem politischen Gegner zu schaden ist echt lächerlich.
Man sollte mal die Gegenrechnung aufmachen, was eine gepanzerte Limousine inkl. sicherheitstrainiertem Chauffeur pro Tag Miete kostet, oder ist ein Minister Deutschlands im Urlaub plötzlich weniger gefährdet als im Dienst?
7TILK
08. August 2009
Waren da nicht ziemlich viele Politiker auf der Liste der freizeitlichen Dienstwagen Nutzer? Horst Seehofer zB, während einer aus CDU oder CSU anfangs Ulla Schmidt recht scharf kritisierte? Es geht wohl mehr darum, dass ihr Auto geklaut wurde und dann gaaanz plötzlich natürlich alles rund um ihr Auto furchtbar interessant wurde...
6k347053
08. August 2009
Ich will nicht wissen wie viel die 10 tägige Prüfung gekostet hat... ansonsten billigster Populismus. Die paar tausend euro machen es auch nicht... jeder Mensch ist immer auf seinen Vorteil bedacht. Politiker sind keine Aristokraten. Sie haben nicht die Vorbildfunktion die Freizeitunmündige ihnen andichten wollen...
Mein Eindruck ist: hätte der Bundesrechnungshof etwas gefunden, was man Ulla Schmidt hätte anlasten können, hätten die Aussagen hier völlig anders gelautet. Dann hätte man den B.R. gelobt, dass er seiner Pflicht nachgekommen sei. Ich denke, hier geht es manchem nicht um sachliche Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, sondern um billige Polemik und Hetze. Ok, jeder sollte frei entscheiden, wen oder was er wählt, dies jedoch von persönlichen Animositäten abhängig zu machen, ist albern.