Berlin (dpa) - Trotz Dienstwagen-Affäre ist Gesundheitsministerin Ulla Schmidt jetzt doch noch Mitglied im Wahlkampf-Team der SPD. Der Bundesrechnungshof kam nach zehn Tagen Prüfung zu dem Ergebnis, dass sich die Ministerin mit der Nutzung des Dienstwagens im Spanien- Urlaub «im Rahmen der […] mehr

Kommentare

9keinzurueck08. August 2009
Politiker haben sehr wohl eine Vorbildfunktion! Sie verlangen nämlich den Bürgern etwas ab, was sie selber nie im Traum bereit wären einzuhalten. Unser Umweltminister Gabriel z.B. der von uns erwartet die wöchentlichen Einkäufe zu Fuss zu erledigen um CO² zu sparen, selber aber den Challenger durch Europa jagt um aus dem Urlaub von Mallorca eine Stunde im Bundestag zu sitzen um anschliessend zurückzufliegen. Merke, Linie ist nur fürs dumme steuerzahlende Volk, mir als Minister steht sowas zu!
8k15837608. August 2009
Also wirklich, sympathisch ist mir U.Schmidt nun auch nicht gerade, aber mit was für Peanuts heute versucht wird, dem politischen Gegner zu schaden ist echt lächerlich. Man sollte mal die Gegenrechnung aufmachen, was eine gepanzerte Limousine inkl. sicherheitstrainiertem Chauffeur pro Tag Miete kostet, oder ist ein Minister Deutschlands im Urlaub plötzlich weniger gefährdet als im Dienst?
7TILK08. August 2009
Waren da nicht ziemlich viele Politiker auf der Liste der freizeitlichen Dienstwagen Nutzer? Horst Seehofer zB, während einer aus CDU oder CSU anfangs Ulla Schmidt recht scharf kritisierte? Es geht wohl mehr darum, dass ihr Auto geklaut wurde und dann gaaanz plötzlich natürlich alles rund um ihr Auto furchtbar interessant wurde...
6k34705308. August 2009
Ich will nicht wissen wie viel die 10 tägige Prüfung gekostet hat... ansonsten billigster Populismus. Die paar tausend euro machen es auch nicht... jeder Mensch ist immer auf seinen Vorteil bedacht. Politiker sind keine Aristokraten. Sie haben nicht die Vorbildfunktion die Freizeitunmündige ihnen andichten wollen...
5Stiltskin08. August 2009
Mein Eindruck ist: hätte der Bundesrechnungshof etwas gefunden, was man Ulla Schmidt hätte anlasten können, hätten die Aussagen hier völlig anders gelautet. Dann hätte man den B.R. gelobt, dass er seiner Pflicht nachgekommen sei. Ich denke, hier geht es manchem nicht um sachliche Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, sondern um billige Polemik und Hetze. Ok, jeder sollte frei entscheiden, wen oder was er wählt, dies jedoch von persönlichen Animositäten abhängig zu machen, ist albern.
4k18870408. August 2009
nur noch peinlich
3k28093408. August 2009
Wie schön, dass alles passt. Wie der Name BUNDES-rechnungshof aussagt ist die Anzahl der Arbeitsplätze, Planstellen, Beförderungen abhängig vom Wohlwollen der Regierung.
2k4656408. August 2009
@1 bitte wähl aber nicht die CDU oder FDP ansonsten such dir was aus -.-
1lhscodnus08. August 2009
Traurig, so werden die Gelder verschleudert, und der Bundesrechnungshof findet das o.k. NA JA, wenn das so richtig ist, kann ja wohl eigentlich nicht sein... ich mag die Schmidt sowie so nicht, und wählen werde ich die SPD mit Sicherheit auch nicht. Macht ruhig alle weiter so........