Ukrainischer Präsident Selenskyj bedankt sich bei Baltikum-Ländern für Unterstützung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt seine Reise durch das Baltikum fort und ist nun in Estland angekommen. Am Donnerstag wurde er bei seiner Ankunft in Tallinn herzlich vom estnischen Außenminister Margus Tsahkna empfangen. Selenskyj möchte in dem baltischen EU- und Nato-Land - ähnlich wie bei seinem Besuch am Mittwoch in Litauen - über weitere Hilfen zur Verteidigung seines von Russland angegriffenen Landes sowie über die Integration der Ukraine in die EU und die Nato sprechen. Anschließend wird er seine erste Auslandsreise im Jahr 2022 im benachbarten Lettland abschließen.
Mit seinem Besuch möchte Selenskyj den baltischen Staaten für ihre militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung in den vergangenen Jahren danken. Estland, Lettland und Litauen haben sich weltweit als die größten und entschlossensten Fürsprecher der Ukraine erwiesen, die sich seit fast zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt. "Dies ist mehr als nur ein Besuch der Dankbarkeit. Dies ist ein Besuch des Vertrauens - des gemeinsamen Vertrauens der an Russland angrenzenden Nationen", erklärte Selenskyj auf Telegram. "Wir stehen zusammen und werden unsere Einheit nicht verlieren."
Während seines Aufenthalts in Estland sind Treffen mit Präsident Alar Karis sowie mit der politischen Führung des baltischen Landes geplant. Zusätzlich wird Selenskyj eine Rede vor dem estnischen Parlament halten. Es ist sein erster Besuch in Estland seit Beginn des Krieges. (eulerpool-AFX)

