UK Krypto-Besitz erleidet größten Rückschlag seit 2021, sagt Regulierungsbehörde

Umfrage zeigt kleinere Anzahl von Krypto-Besitzern
Laut einer neuen Untersuchung, die von der Financial Conduct Authority in Auftrag gegeben wurde, ist der Anteil der britischen Erwachsenen, die Kryptowährungen halten, im Jahr 2025 auf 8 % gesunken, verglichen mit 12 % im Vorjahr. Das Forschungsprojekt der FCA lief vom 5. August bis 2. September 2025 und nutzte ein YouGov-Onlinepanel, um eine repräsentative Stichprobe von 2.353 Befragungen sowie eine erweiterte Stichprobe von Personen zu erfassen, die Kryptowährungen besitzen oder besessen haben. Das Bewusstsein für Kryptowährungen bleibt mit 91 % hoch, auch wenn weniger Menschen berichten, dass sie solche besitzen.
Der Rückgang markiert den ersten Fall von sinkendem Besitz in den letzten vier Jahren, obwohl der Besitz immer noch etwa doppelt so hoch ist wie im Jahr 2021. Dies deutet darauf hin, dass einige Personen, die kleine Beträge hielten, sich zurückgezogen haben, während ein Kern von größeren Eigentümern aktiv bleibt.
Durchschnittliche Bestände haben zugenommen
Berichte haben offenbart, dass sich die Zusammensetzung der Bestände nach oben verschoben hat. Der Anteil der Inhaber mit Kryptowerten zwischen £1.001 und £5.000 stieg auf über 20 %, und diejenigen mit Beständen von £5.001 bis £10.000 stiegen auf etwa 10 %.
Gleichzeitig haben kleinere Bestände unter £100 abgenommen. Viele Nutzer berichteten auch von Nettogewinnen im Jahr 2025, wobei die Mehrheit sagte, dass ihre Portfolios im Wert gestiegen sind.
Unter den Menschen, die noch Krypto halten, ist Bitcoin mit 57 % der häufigste Vermögenswert, gefolgt von Ether mit 43 %. Andere Tokens sind weit weniger verbreitet, obwohl Solana bei etwa 21 % der Inhaber registriert ist. Diese Zahlen deuten auf eine Konzentration bei einigen großen Namen hin, selbst wenn die Gesamtbeteiligung schrumpft.
Regulierungsbehörden verschärfen die Regeln
Die FCA veröffentlichte diese Untersuchung als Teil eines umfassenderen Vorstoßes, den Sektor unter klarere Regeln zu bringen. Die Regulierungsbehörde hat Konsultationen zu Vorschlägen für Handelsplattformen, Marktschutz und Regeln für Staking, Kreditvergabe und Verwahrung gestartet. Berichten zufolge ist der Konsultationsprozess ein Teil eines breiteren Regierungsplans, der darauf abzielt, die formale Regulierung von Krypto-Vermögenswerten bis Oktober 2027 einzuleiten.
Was das für Märkte und Verbraucher bedeutet
Händler und Plattformen werden diese Trends wahrscheinlich genau beobachten. Eine kleinere Basis von Einzelhandelsbesitzern kann weniger von Privatkunden getriebene Volatilität bedeuten, kann aber auch die alltägliche Vertrautheit mit Krypto in der breiteren Öffentlichkeit verringern.
Gleichzeitig erhöhen größere durchschnittliche Portfoliogrößen das Risiko für Verbraucher, Verluste zu erleiden, wenn die Märkte schwanken. Die Arbeit der FCA zur Klärung der Regeln erfolgt inmitten zunehmender Aufmerksamkeit der Regierung auf Marktintegrität und Verbraucherschutz.
Kurz gesagt, weniger Briten berichten jetzt von einem Besitz von Kryptowährungen, doch diejenigen, die verbleiben, neigen dazu, größere Summen zu halten und bevorzugen die Top-Münzen. Die Zahlen der FCA weisen auf einen Markt hin, der an den Rändern dünner wird, während Konzentration und regulatorische Kontrolle zunehmen.

