UBS-Vorstand Ermotti sieht Herausforderungen bei Kundenmigration von Credit Suisse
UBS-CEO Sergio Ermotti wirft einen genauen Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen der Integration von Credit Suisse. Insbesondere die Kundenmigration wird im Jahr 2024 eine zentrale Rolle einnehmen, da viele Klienten des übernommenen Instituts ihre Unzufriedenheit signalisiert haben.
Ermotti hebt die Bedeutung eines reibungslosen Übergangs hervor, um das Vertrauen der Kunden nicht zu verspielen. Die strategische Neuausrichtung zielt darauf ab, durch gezielte Maßnahmen die Kundentreue zu stärken und mögliche Abwanderungen zu minimieren.
Laut Ermotti ist es essenziell, nicht nur bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen, sondern auch neue zu etablieren. Dies soll unter anderem durch verbesserte Services und individuelle Angebote erreicht werden.
Der Erfolg dieser Initiative hängt maßgeblich von der konsequenten Umsetzung und dem Engagement der Mitarbeiter ab. Ermotti betont, dass die Integration über reines technisches Fachwissen hinausgeht und verlangt, dass die gesamte Unternehmenskultur neu gedacht wird.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob UBS auf diesem anspruchsvollen Terrain punkten kann.

