UBS: Starke Kapitalbasis und ehrgeizige Wachstumspläne
UBS-Konzernchef Sergio Ermotti äußerte sich zuversichtlich über die zukünftige Ausrichtung der Schweizer Großbank. Im Rahmen eines Interviews mit Bloomberg TV, das anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos geführt wurde, betonte Ermotti die starke Kapitalbasis der Bank, die sie für künftiges Wachstum bestens rüste.
Der Integrationsprozess der Credit Suisse sei weitgehend abgeschlossen, erklärte Ermotti, nun gehe es darum, die verbleibenden Aufgaben mit Nachdruck zu finalisieren. Mit einem Restvolumen von etwa 3 Milliarden US-Dollar an Kosten, die durch IT-Umstrukturierungen und angekündigte Stellenreduktionen von der Bilanz entfernt werden müssten, stehen noch wichtige Herausforderungen an.
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die UBS jedoch optimistisch und investiert weiter in mögliche Wachstumsfelder, insbesondere in den USA und Asien. "Die US-Wirtschaft zeigt Wachstumstendenzen, die auch die Vermögenswerte steigen lassen", erläuterte Ermotti. Der Konzernchef fokussiert sich vor allem auf organisches Wachstum und sieht Potenzial in der Optimierung bestehender Ressourcen.
Bezüglich seiner eigenen Zukunft an der Spitze der UBS äußerte sich Ermotti zurückhaltend und erklärte, seine Aufmerksamkeit liege momentan voll auf der Erfüllung seiner gegenwärtigen Aufgaben. Die Frage nach einer möglichen Nachfolge lässt er offen.

