UBS senkt H&M-Bewertung: Skepsis über schnellen Turnaround
Die renommierte Schweizer Bank UBS hat ihre Einschätzung für den schwedischen Modekonzern H&M von „Buy“ auf „Neutral“ herabgestuft. Gleichzeitig reduzierten die Analysten das Kursziel von 187 auf 149 schwedische Kronen. Ein wesentlicher Grund für diese Neubewertung ist die Erwartung, dass der Umbruch bei H&M länger als ursprünglich gedacht andauern könnte.
Analyst Sreedhar Mahamkali betonte in seiner aktuellen Analyse, dass sowohl die Umsätze als auch die operative Marge von H&M zu unbeständig und insgesamt eher schwach erscheinen. Eine deutliche und vor allem nachhaltige Erholung der Gewinnmargen bleibt laut seiner Einschätzung zunächst aus.
Vor diesem Hintergrund hat Mahamkali seine Gewinnprognosen für das Unternehmen beträchtlich angepasst und senkte die Schätzungen für das Ergebnis je Aktie um bis zu 19 Prozent. Diese Neueinschätzung signalisiert Abwarten statt Optimismus.
Investoren könnten vor einer mittelfristigen Erholung noch Geduld aufbringen müssen und die kommenden Quartalsberichte von H&M genau im Auge behalten, um Anzeichen einer positiven Entwicklung zu erkennen.

