UBS gibt Hedgefonds-Einheit O'Connor an Cantor Fitzgerald ab
Die bekannte Schweizer Großbank UBS hat beschlossen, ihre US-Hedge-Funds-Einheit O'Connor an Cantor Fitzgerald zu verkaufen. Der Abschluss der Transaktion, die im vierten Quartal 2025 stattfinden soll, lässt die Details der finanziellen Transaktion im Dunkeln. Die angekündigte Übergabe umfasst die sechs Anlagestrategien von O'Connor, die ein verwaltetes Vermögen von etwa 11 Milliarden US-Dollar repräsentieren.
Die strategische Neuordnung unterstreicht die jüngsten Bestrebungen von UBS, ihre Bilanzrisiken zu minimieren. Bereits in den Medien wurde im Mai über mögliche Verkaufsgespräche spekuliert. Trotz des Verkaufs will UBS weiterhin eng mit Cantor Fitzgerald zusammenarbeiten. Die Großbank erwartet nach Abschluss des Verkaufs einen eher geringen Gewinn aus dieser Transaktion.
Interessanterweise ist die Beziehung zwischen UBS und der Hedgefonds-Einheit ein langjähriges Kapitel: O'Connor wurde bereits vor mehr als drei Jahrzehnten vom in Chicago ansässigen Derivateunternehmen O'Connor & Associates übernommen.

